Mit CANTIENICA® zur Selbstwirksamkeit

Karins persönliche Geschichte mit CANTIENICA® Körper in Evolution

Von Karin Mühlemann

Manchmal beginnt Veränderung dort, wo der Körper am lautesten spricht. So war es auch bei Karin Mühlemann: Die eidg. anerkannte Psychotherapeutin kam mit einer Skoliose zur Welt – und machte ihren Rücken im Laufe der Jahre zu ihrem wichtigsten Lehrmeister. Heute verbindet sie ihre psychologische Arbeit mit der CANTIENICA®-Methode und zeigt, wie Körperarbeit und Psychotherapie einander bereichern können.

Als ausgebildete Psychologin und Psychotherapeutin beschäftige ich mich seit einigen Jahren mit Prägungen und Mustern, deren Zusammenspiel und Auswirkungen auf die eigene Lebensgestaltung. Ein wichtiger Teil meiner eigenen Lernerfahrung verdanke ich meiner Wirbelsäule. Diese Dankbarkeit ist Resultat eines langjährigen Prozesses der Auseinandersetzung mit mir und meinem Körper.

Ich kam mit einem Halbwirbel zu viel zur Welt, daraus entwickelte sich eine Skoliose in der Lendenwirbelsäule. Mit einem Grad der Krümmung, der von Fachleuten der Schulmedizin ohne Operation eine schlechte Prognose hinsichtlich Beschwerden erhielt. 

Ohne Operation, aber mit viel Sport, genoss ich lange Zeit Beschwerdefreiheit, machte intensiv Karate und verinnerlichte die Annahme «ein effizientes Training ist mit viel Anstrengung, Schweiss und Leistung verbunden». Ich hatte Freude, war fit und kümmerte mich wenig um meine Wirbelsäule.

Zwischenzeitlich hat sie sich schmerzlich angekündigt, woraufhin sie sich mit Schmerzpflaster wieder besänftigen liess. Einen Unfall und viele Schonhaltungsmechanismen später wurde sie immer lauter und lauter, was rückblickend der Beginn meiner Dankbarkeitsreise einläutete.

Durch die Schonhaltung verlernte ich, meinen Körper selbstwirksam zu bewegen, zu nutzen, zu spüren. Ängste, Selbstzweifel und Unsicherheiten blühten auf. Ich erlebte mich suchend. Suchend nach Lösungen und nach Halt. Und fand dies beispielsweise im Krafttraining, in der Akupunktur, Physiotherapie und Osteopathie. Alles Möglichkeiten, die mir schmerztechnisch zwischenzeitlich halfen, bis auf das Krafttraining jedoch passiver Natur waren. So erfuhr ich wenig Aufschwung in der Selbstwirksamkeit, auch wenn meine Wirbelsäule weniger schmerzgeplagt war.

 

Begegnung mit CANTIENICA®

In meiner ersten Schwangerschaft wurde ich auf die CANTIENICA®-Methode aufmerksam, startete das Training. Ein grosser Teil meines Körpers jauchzte vor Freude. Lediglich mein Kopf leistete zunächst stärksten Widerstand, er verstand nicht, dass sich ein so feines, an den Knochen ansetzendes Training so wunderbar anfühlen konnte. Und tatsächlich auch streng sein konnte, mit «Muskelschlottern» und Muskelkatern. 

«Da mache ich ja so wenig» war ein lauter Gedanke. Also begann ich, auf meinen Körper zu hören, wieso er so Freude hatte an den CANTIENICA®-Übungen. Und wurde mit so tollen Antworten belohnt.

Antworten in Form von Körpersensationen, die ich bis anhin nicht gekannt hatte. 

  • Ein Kreuzbeingelenk, das mehr Raum erhält, von Druck befreit wird und sich aktivieren lässt. 
  • Wirbel, die sich aufrichten. 
  • Bisher unbekannte Rückenmuskeln, die sich kräftigen und dehnen lassen und so als Stütze dienen. 
  • Feinste Pulse mit den Füssen, die als Kettenreaktion im Körper aufsteigen und Muskeln im Beckenboden sowie Oberkörper wecken. 
  • Länge, Stabilität, Kraft, Aktivierung und Entspannung zugleich. 
  • Meine Wirbelsäule begann, Freudensprünge zu machen.

 

So blieb ich dran, intensivierte das Training, integrierte es in den Alltag, bis es schliesslich zu einer Haltung wurde. Eine Körperhaltung, aber auch eine innere Haltung im Sinne der Beziehungspflege zu mir selber. 

In diesem Prozess habe ich körperbezogenen Ängsten in die Augen geschaut, sie mithilfe von unzähligen Selbstwirksamkeitserlebnissen bewältigt.

Diese Arbeit mit meinem Körper veränderte mein Innenleben insofern, als dass sich ein neues Vertrauen bildete. Ein Vertrauen in mich, in meine Kompetenzen, in meinen Körper, wie ich es bis anhin noch nicht gekannt hatte. 

Meine Wirbelsäule entwickelte sich so von einer Zusammensetzung aus Wirbeln zu einem «Rückgrat» in knöcherner sowie psychischer Hinsicht: aufgerichtet, stabil und flexibel. 

Mein Prozess ist weiterhin am Laufen. Es gibt weiterhin Übungen oder Bewegungsabläufe, die ich noch nicht vollständig machen kann, ohne dass Schmerzsignale auftauchen. Da versuche ich, die Signale zu hören und ihnen gerecht zu werden. In Akzeptanz meiner Kompetenzen und Grenzen sowie einer achtsamen Konfrontation vermeintlicher Einschränkungen erlebe ich mich selbst als wirksam und meine Lebensführung bestimmend.

Dank dieser Selbstwirksamkeit entschied ich mich, die Ausbildung zur CANTIENICA®-Instruktorin zu absolvieren. Dabei fand ich ein bisher noch fehlendes Puzzleteil in meiner beruflichen Tätigkeit: die Körperarbeit. 

Nicht zuletzt aufgrund meines eigenen Prozesses wurde mir deutlich, wie wunderbar sich Psychologie/Psychotherapie und CANTIENICA® ergänzen.

 

Karin Mühlemann
Eidg. anerkannte Psychotherapeutin und lizenzierte CANTIENICA®-Instruktorin

www.karin-muehlemann.ch/

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